Das macht eine gute App aus

Das Ziel dahinter ist einfach: Wenn man bereits viel Zeit und Mühe investiert hat, damit die Apps von den Kunden installiert werden, muss es natürlich auch ein Ziel sein, dass Kunden die Apps nicht bereits nach wenigen Tagen wieder vom Gerät löschen. Dabei ist nicht nur der Nutzen entscheidend, den eine App für den Kunden hat, sondern es gibt auch eine Reihe von Faktoren, die zusätzlich wichtig sein und die eine gute App von einer normalen App unterscheiden.

Wie ist der Datenverbrauch der App?

Beim Datenverbrauch einer App geht es weniger um die Größe der Installationsdatei sondern mehr um den Datenverbrauch der bei der Benutzung entsteht. Die Installation nehmen viele User ohnehin im WLAN vor und sind damit weitgehend unabhängig von Geschwindigkeit und Größe des Downloads.

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Der normale Betrieb vieler Apps findet aber oft auf dem Handy und im mobilen Internet statt. Derzeit sind nach wie vor alle deutschen Handytarife im Volumen begrenzt und daher achten die meisten Nutzer sehr intensiv auf ihren Datenverbrauch. Eine App, die zu viel Volumen verbraucht, wird aus diesem Grund eher wieder gelöscht, um das monatlichen Volumen zu schonen.

Bei einer App kann Datenverbrauch auf verschiedene Wege zu Stande kommen. Bei Messengern oder Kommunikationslösungen lässt sich so eine Aktualisierung natürlich nicht vermeiden. Oft wird aber auch beispielsweise Werbung nachgeladen. Teilweise weiden sogar Werbevideos eingeblendet und das belastet den Datentransfer deutlich.

Für eine gute App sollte daher der Datenverbrauch reduziert werden und am besten begrenzt. Im WLAN kann beispielsweise gerne Werbung nachgeladen werden. Im mobilen Netz sollte man dagegen sparsam mit zusätzlichem Datenmaterial umgehen und ein Nachladen am besten ganz vermeiden.

Aktualisierungsintervall kundenfreundlich gestalten

Eine App sollte aktuell sein und mit den Geräten gut zusammenarbeiten. Das bedeutet aber nicht, dass jede Neuerung und Änderung auch sowohl live ausgerollt werden muss. Es nervt Kunden sehr, wenn man vor jedem Start der App erst eine Aktualisierung durchführen muss statt die App nutzen zu können.

Bei Aktualisierungsintervall der App sollte man sich daher auf ein gesundes Mittelmaß beschränken. Aktualisierungen sollten nur wenige durchgeführt werden, aber auch so, dass die App jederzeit mit den aktuellen Software Versionen des Betriebssystems zusammenarbeitet.

Es hilft dabei auch, auf die Kommentare zu achten, die Berichte von Nutzer über Fehler und Probleme sind ein dringender Hinweis auf ein notwendiges Update. Dazu gehört das Testen der App mit den kommenden Beta-Versionen von Android und iOS natürlich zu den Grundaufgaben.

Offizielle App-Stores nutzen

Unter Android lassen sich Apps relativ einfach auch außerhalb des Google Playstores (https://play.google.com/store) laden und auch bei Apple (https://itunes.apple.com)geht das, wenn man die Gerät per Jailbreak entsperrt hat.

Allerdings ist das Vertrauen von Nutzern in Apps aus Dritt-Quellen eher gering. Sicherheitsratgeber empfehlen immer die Installation nur aus vertrauenswürdigen Quellen und damit aus die Original-Stores der Anbieter. Oft werden daher Apps über Drittanbieter bei neuen Sicherheitslücken oder Problemen als erstes gelöscht.

Die eigene App sollte daher in jedem Fall über die offiziellen Appstores publiziert werden und auch die Aktualisierungen sollten über dieses Stores erfolgen. Das erhöht das Vertrauen der Nutzer.

Dazu sollte man das Nutzerfeedback im Auge behalten, oft kann man so bereits wichtige Probleme identifizieren und Gründe finden, warum Nutzer die App gelöscht haben. Dann hat man einen Fahrplan, was es zu ändern gilt, damit die App bei den Usern noch besser ankommt. Das gilt auch für die Bewertungsfunktion in den Appstores. Wenn eine neue Version der App sehr viele schlechte Bewertungen erhält, sollte man dringend nachforschen voran das liegt. Die Feedbacksystem (Kommentare und Bewertungen) in den App-Stores sind eine Art Frühwarnsystem und sollten in keinem Fall außer Acht gelassen werden.

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